Basis Schwedeneck

Diese herrlich am Ostseestrand gelegenen Tauchbasis liegt nur wenige Schritte vom Campingplatz entfernt, der Tauchergruppen und Familien die Möglichkeit bietet bestens unterzukommen.

Surendorf – der vielleicht beste Ostsee-Tauchplatz Deutschlands

Hier findest Du eine Beschreibung unseres Tauchgebietes in der Ostsee. Diese Beschreibung hat der Journalist Elmar Klemm, der auch für das Unterwasser Magazin TAUCHEN tätig ist, verfasst. Das folgende Video zeigt einen kleinen Ausschnitt was der Taucher bei uns in der Ostsee erwarten kann.

Am östlichen Ende der Eckernförder Bucht, kurz vor dem Übergang in die Kieler Förde, liegt ein Tauchplatz, der unter norddeutschen Tauchern seit Jahrzehnten zu den unangefochtenen Klassikern zählt: Surendorf. 1945 wurde die Torpedoversuchsanstalt gesprengt. Doch bis heute werden an diesem Standort der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 71 maritime Waffensysteme getestet. Ein Tauchgang in unmittelbarer Nähe dieses militärischen Bereichs setzt unbedingt örtliche Kenntnisse voraus. Bis zu einem gewissen Rahmen wird das Tauchen von der Marine geduldet – vorausgesetzt man hält sich an die Spielregeln.

Die kennen wir an der Scubalu-Tauchbasis „Tauchparadies Schwedeneck“ natürlich ganz genau und erklären unseren Gästen gern den Tauchkurs außerhalb des Sperrgebiets. Doch ein bisschen Mühe muss man für diesen Top-Spot aufwenden. Der Weg über den Strand führt zunächst durch wadentiefes Wasser und über eine Sandbank. Erst dahinter taucht man ab. Zunächst führt der Weg über ausgedehnte Seegraswiesen. Hier tummeln sich Seenadeln und Faden-Nacktschnecken. Das geschulte Auge entdeckt auch schnell zahlreiche Schollen auf dem sandigen Grund.

Dann zeichnen sich schon die ersten Konturen der etwa 300 Meter langen Anlage ab: das Riff! Riesige Betonblöcke scheinen wahllos ineinander verkeilt. Dazwischen streben Duckdalben zur Wasseroberfläche und verlieren sich lange Trägerkonstruktionen im Grün der Ostsee – im Frühjahr ein sicherer Brutplatz von Seehasen. Dieses imposante Durcheinander wartet alle paar Meter mit einer neuen Überraschung auf. Mal fordern abrupt auftauchende, meterhohe Betonwände einen Kurswechsel, mal laden Kammern zur Erkundung ein. In den tiefen Klüften verstecken sich häufig Dorsche und Seeforellen. Tauchen in Surendorf heißt also, unbedingt die Augen aufzuhalten. Auch da hin und wieder Armierungen aus dem Beton ragen. Ein gewisser Abstand empfiehlt sich ohnehin, um die gewaltigen Dimensionen zu erfassen. Diese sind an der Riffspitze besonders ausgeprägt. Rund um die einstige Plattform ragen die Wände aus zwölf Metern Tiefe bis knapp unter die Wasseroberfläche. Auf dem Rückweg lohnt ein Ausflug auf das Riffdach. Auf den bunt bewachsenen Brocken sieht man Aalmuttern, Butterfische, Garnelen und Klippenbarsche. Mit etwas Glück begegnet man in einer der kleinen Höhlen sogar einer Goldmaid, dem farbenprächtigsten Ostseefisch. Über das gesamte Riff gewähren parzellierte Kammern, Durchgänge und immer wieder tief ins Riff einschneidende Fluchten spannende Einblicke – und haben schon so manchen Taucher in die Irre geführt. Denn das viele Eisen lenkt den Kompass ab. Je öfter man hier taucht, desto leichter fällt die Orientierung. Doch im Grunde entdeckt man Surendorf mit jedem Tauchgang neu.

Für eine Umrundung der gesamten Anlage können 70-80 Minuten veranschlagt werden. Ein besonderes Highlight sind Nachttauchgänge. Wer hier einmal Dorschschwärme und Aale bei der Jagd beobachtet oder die Betonfragmente im schwachen Schein der Biolumineszenz genossen hat, wird diesen Anblick so schnell nicht vergessen. Es gibt nicht viele Ostsee-Spots, die so eine Abwechslung bieten können. Auch deshalb sind sich viele norddeutsche Taucher einig: Surendorf ist, aller Umstände zum Trotz, der beste Tauchplatz unserer Küste.

Webcam Schwedeneck

Hier ein aktuelles Bild der Webcam Schwedeneck. Webcam zeigt zwischen 7:00 und 23:00 Uhr alle 10 Minuten ein neues aktuelles Bild.

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